Das Kirchenjahr


Quelle: Bistum Mainz
Quelle: Bistum Mainz

Aufbau des Kirchenjahrs und der Heiligenfeste

 

Das Kirchenjahr beginnt mit dem 1. Advent. Die Weihnachtszeit endet am 6. Januar. Einen weihnachtlichen Nachklang gibt es am 2. Februar, Lichtmeß, 40 Tage nach Weihnachten.
Zwischen dem 6. Januar und dem Aschermittwoch folgen die Sonntage im Jahreskreis. Diese werden nach dem Sonntag nach Pfingsten fortgeführt. Die Fastenzeit hat 6 Sonntage, dann folgt Ostern, zwischen Ostern und Pfingsten zählt man 7 Wochen. Der Sonntag nach Pfingsten ist der Dreifaltigkeitssonntag, Trinitatis ist das lateinische Wort.
Das Kirchenjahr endet bei den Katholiken mit dem Christkönigssonntag, bei den evangelischen Kirchen mit dem Toten- oder Ewigkeitssonntag. Dieser Festzyklus orientiert sich an den Ereignissen des Lebens Jesu und wird deshalb „Herrenjahr“ genannt, Herr steht für Kyrios.
Neben den Herrenfesten gibt es noch den Heiligenkalender. Die Gedenktage der Heiligen sind in vielen Fällen der Todestag, weil das als der Geburtstag zum ewigen Leben gilt. Es wird nur der Geburtstag von Maria (8. September) und Johannes d. Täufer (24. Juni) gefeiert. Oft leitet sich der Termin für den Gedenktag auch von der Einweihung einer Kirche zu Ehren des Heiligen her. In diesem Festkalender werden die Heiligengedenktage erwähnt, die ein besonderes Brauchtum aufweisen, wie z.B. Martin (11. November) und Nikolaus (6. Dezember).

Die evangelische und die katholsiche Kirche haben weitgehend den gleichen Festkalender. In den Gottesdiensten werden Lesungen aus dem Alten und dem Neuen Testament nach einer bestimmten Lesordnung ausgewählt. Die Leseordnungen differieren zwischen der evangelischen und der katholischen Kirche.

 

Quelle: www.kath.de

 

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