Gebetsanliegen von Papst Franziskus im Monat Januar 2018: Evangelisation: Religiöse Minderheiten in Asien. Dass Christen und andere religiöse Minderheiten in asiatischen Ländern ihren Glauben in voller Freiheit leben können.

SONNTAGSEVANGELIUM

21.01.2018: 3. Sonntag im Jahreskreis


ES SEI BESONDERS AUF DAS AUSMALBILD FÜR KINDER AM ENDE DIESER SEITE HINGEWIESEN.
charismatismus.wordpress.com
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Mk 1, 14-20

 

Nachdem man Johannes den Täufer ins Gefängnis geworfen hatte, ging Jesus wieder nach Galiläa; er verkündete das Evangelium Gottes und sprach: Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um, und glaubt an das Evangelium!

Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er Simon und Andreas, den Bruder des Simon, die auf dem See ihr Netz auswarfen; sie waren nämlich Fischer. Da sagte er zu ihnen: Kommt her, folgt mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen.

Sogleich ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm.

Als er ein Stück weiterging, sah er Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und seinen Bruder Johannes; sie waren im Boot und richteten ihre Netze her. Sofort rief er sie, und sie ließen ihren Vater Zebedäus mit seinen Tagelöhnern im Boot zurück und folgten Jesus nach.

 

ZUM ABSPIELEN BITTE TON EINSCHALTEN

Auslegung

 

Für Kinder:

 

Es gibt so viel wichtiges in unserem Leben: das nächste Fußballspiel meines Vereins, den Gameboy, meine FreundInnen, wer bei DSDS in die nächste Runde kommt, wann ich endlich neue Klamotten kriege....

In so eine Situation tritt Jesus ein. Er trifft Menschen, die unheimlich viel zu tun haben, die eine genaue Vorstellung von dem haben, was wichtig ist in ihrem Leben. Vielleicht hat er eine Weile am Ufer gestanden und ihnen zugeschaut. Wie sie die Netze eingeholt haben, die Fische eingesammelt, wie sie gescherzt und gelacht haben, vielleicht geflucht und ganz sicher geschwitzt. Zu diesen ganz normalen Menschen geht er hin und spricht sie an. Jesus weiß, was das Wichtigste ist im Leben, darum sagt er zu ihnen: "Kommt, folgt mir nach!" Jesus folgen heißt sicher nicht den leichtesten Weg zu gehen, aber mit dem schönsten Ziel vor Augen, das man sich denken kann: dem Reich Gottes.

Jesus sagt auch zu dir: Komm, folge mir nach. Unser Ziel ist das Reich Gottes. Ich brauche dich dafür.

 

(Georg Kalkum)

 

 

 

Für Erwachsene:

 

Der heutige Evangelientext stellt in einem knappen Bild dar, was es heißt, an das Evangelium, also die Frohe Botschaft zu glauben. Es heißt ja ganz einfach, sich Gottes grenzenlose Liebe gerne gefallen zu lassen. Was passiert mit einem Menschen, der sich von Herzen darüber freut, sich auf Gottes Liebe immer und in jeder Situation fest verlassen zu können? Ganz einfach, es geschieht mit ihm das gleiche wie mit jedem Menschen, der etwas ganz Besonderes entdeckt hat: Er will seine große Freude jedem weitererzählen und möglichst viele andere Menschen auf dieses Besondere aufmerksam machen.

Die ersten Jünger sind solche Begeisterte. Da sie gehört und verstanden haben, dass sie in Gottes Liebe unüberbietbar geborgen sind, wollen sie das ihren Mitmenschen weitersagen. Fischer waren sie, aber jetzt haben sie erkannt, dass sie gefischte Fischer sind, mitten ins Netz von Gottes grenzenloser Liebe gegangen. Jesus erklärt ihnen ihren Beruf in neuem Licht: Auch andere Menschen sollen in dieses Netz gehen.

Da müssen die löchrigen Netze der Fischer nicht mehr geflickt werden. Auch Jakobus und Johannes wenden sich sogleich dem Netz ihres himmlischen Vaters zu, das keine Fische aus dem Wasser holt, sondern Menschen in die letzte Wahrheit: Gottes bedingungslos geliebte Kinder zu sein.

Buße tun und an das Evangelium glauben, wie Jesus es predigt, das heißt nichts anderes als aus der Geborgenheit in Gottes Liebe selber zum Liebenden zu werden und diese Liebe weiterzuschenken.

 

(Diakon Dr. Andreas Bell)

 

Impuls zum Evangelium

 

Zu Gott aufbrechen

 

Aus: Annegret Kokschal / Peter Kokschal, Gebete für das ganze Leben, St. Benno Verlag, Leipzig 2004.

 

Du Gott des Aufbruchs, segne uns,
wenn wir dein Rufen vernehmen,
wenn deine Stimme lockt,
wenn dein Geist uns bewegt
zum Aufbrechen und Weitergehen.

Du Gott des Aufbruchs,
begleite und behüte uns,
wenn wir aus Abhängigkeiten entfliehen,
wenn wir uns von Gewohnheiten verabschieden,
wenn wir festgetretene Wege verlassen,
wenn wir dankbar zurückschauen
und doch neue Wege wagen.

Du Gott des Aufbruchs,
wende uns dein Angesicht zu,
wenn wir Irrwege nicht erkennen,
wenn uns Angst befällt,
wenn Umwege uns ermüden,
wenn wir Orientierung suchen
in den Stürmen der Unsicherheit.

Du Gott des Aufbruchs,
leuchte auch unserem Weg,
wenn Ratlosigkeit uns fesselt,
wenn wir fremde Lande betreten,
wenn wir Schutz suchen bei dir,
wenn wir neue Schritte wagen
auf unserer Reise nach innen.
Du Gott des Aufbruchs,
mach uns aufmerksam,
wenn wir mutlos werden,
wenn uns Menschen begegnen,
wenn unsere Freude überschäumt,
wenn Blumen blühen,
die Sonne uns wärmt,
Wasser uns erfrischt,
Sterne leuchten auf unserem Lebensweg.

Du Gott des Aufbruchs,
sei mit uns unterwegs
zu uns selbst, zu den Menschen, zu dir.
So segne uns mit deiner Güte
und zeige uns dein freundliches Angesicht.
Begegne uns mit deinem Erbarmen
und leuchte uns mit dem Licht deines Friedens
auf allen unseren Wegen. Amen.

 

Ausmalbild zum Evangelium

B_01(1).pdf
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Quelle: http://www.bibelbild.de/


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